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Prozentrechnung: die 3 Grundformeln mit Alltagsbeispielen

B % von A, A ist wie viel % von B, prozentuale Veränderung: Fast jede Prozentaufgabe lässt sich mit diesen drei Formeln lösen — erklärt an Trinkgeld, Noten und Gehaltserhöhung.

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Prozent (%) bedeutet „Anteil von hundert“. 25 % sind 25 von 100, also 0,25. Prozentaufgaben sehen unterschiedlich aus, gehören aber fast immer zu einem der drei folgenden Typen. Wer den Typ erkennt, hat die Formel schon.

1. Wie viel sind B % von A?

Der häufigste Typ. Man multipliziert das Ganze (A) mit dem Prozentsatz (B %).

B % von A = A × B ÷ 100

Mit Dezimalzahlen rechnet es sich schneller: 15 % sind 0,15, 8 % sind 0,08, 120 % sind 1,2. Man lässt das Prozentzeichen weg und verschiebt das Komma um zwei Stellen nach links.

2. A ist wie viel % von B?

Hier geht es um den Anteil eines Teils am Ganzen. Man teilt den Teil durch das Ganze und multipliziert mit 100.

A ist (A ÷ B × 100) % von B

Entscheidend ist, was die Bezugsgröße (der Nenner) ist. „Wie viel % des Budgets sind die Werbekosten?“ und „Wie viel % der Werbekosten ist das Budget?“ sind völlig verschiedene Fragen. Die Größe nach dem Wort „von“ ist die Bezugsgröße (der Nenner).

3. Um wie viel % ist A auf B gestiegen (gesunken)?

Die Veränderung wird als Anteil am Anfangswert ausgedrückt.

Prozentuale Veränderung = (B − A) ÷ A × 100

Ein positives Ergebnis bedeutet Zunahme, ein negatives Abnahme. Bezugsgröße ist immer der Wert vor der Veränderung. Nimmt man 9.000 als Basis, erhält man 33,3 % — das ist aber die Antwort auf eine andere Frage, nämlich „um wie viel Prozent stieg der Wert von 9.000 auf 12.000“.

So unterscheiden Sie die drei Typen

Tipps zum Kopfrechnen

Häufige Fehler

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